Boxspringbett – Test

Wenn Sie planen, ein Boxspringbett zu kaufen, dann sollten Sie auf die folgenden Punkte achten. Ideal wäre es natürlich, wenn Sie vorher einen Boxspringbett Test durchführen könnten. Dies ist aber aus verschiedenen Gründen nicht möglich. Denn wer möchte schon ein Bett kaufen, in dem andere geschlafen haben. Wenn Sie in einem Geschäft ein Boxspringbett kaufen, dann sollte dies auch neu sein.  Beim Kauf eines Boxspringbetts gibt es einiges zu beachten. Denn für den besten Liegekomfort muss man einige Punkte nachrechnen und sich informieren. Der wichtigste Aspekt ist die Liegehärte. Diese kann aber recht einfach über das Körpergewicht oder den BMI bestimmt werden. Die Härtegrade geben dabei vor, welche BMIs sich eignen. Man soll nicht zu tief einsinken, aber gleichzeitig nicht zu hart liegen. Im Abschnitt „Härtegrad der Matratze“ in unserem Ratgeber können Sie zu den Härtegraden mehr erfahren.

Welcher Härtegrad hat das Boxspringbett

Eines der entscheidenden Merkmale beim Boxspringbett ist der Härtegrad.  Für einen optimalen Liegekomfort muss der richtige Härtegrad ausgewählt werden. Dieser lässt sich meist über das eigene Körpergewicht oder den BMI bestimmen. Denn die Federn im Inneren des Betts geben immer bedingt nach. Ist man zu schwer und die Federn zu weich, so sinkt man zu tief ein. Sind die Federn bei geringem Körpergewicht zu hart, so bleibt das Liegegefühl auf der Strecke. Die meisten Hersteller definieren ihre Härtegrade, sodass man sehr leicht auf den richtigen Härtegrad kommt. Hier eine kleine Übersicht:

  • Härtegrad 2: Der Härtegrad 2 eignet sich für Personen mit einem Gewicht zwischen 50 Kilogramm und 80 Kilogramm. Der BMI sollte dabei in einem Bereich zwischen 18 und 25 liegen. In der Regel sind zwischen 200 und 300 Federn pro Quadratmeter verbaut.
  • Härtegrad 3: Dieser Härtegrad empfiehlt sich für Personen zwischen 80 Kilogramm und 100 Kilogramm Körpergewicht. Der BMI sollte in einem Bereich um die 25 liegen. Mit etwa 300 Federn pro Quadratmeter ist hier zu rechnen.
  • Härtegrad 4: Der vierte Härtegrad der Tabelle sollte von Personen mit einem Gewicht ab 100 Kilogramm beansprucht werden. Der BMI liegt dabei bei etwa 30. Durch die größere Belastung werden hierbei meist 500 Federn pro Quadratmeter verbaut.

Die Härtegrade 1 und 5 werden nur sehr selten gewählt, sodass nur wenige Hersteller sie im Sortiment führen. Beim Kauf muss man also erfragen, ob diese Härtegrade verfügbar sind oder bestellt werden können.

Qualität eines Boxspringbetts erkennen

Der zweite wichtige Punkt bei einem Boxspringbett Test ist die Qualität der verwendeten Materialen und die Verarbeitung der Materialien. Im Geschäft lässt sich ein Boxspringbett recht einfach inspizieren. So können Qualitätsmängel früh erkannt werden. Auch bei einer Liegeprobe können qualitative Mängel recht früh erkannt werden. Doch im Internet ist eine Liegeprobe nur schwer umzusetzen. Wie erkennt man also dort ein qualitatives Boxspringbett. Sehr hilfreich können dabei Vergleiche und Ratgeberseiten sein. Durch die guten Produktbeschreibungen können objektive Parameter gefunden werden, die schnell Aufschluss darüber geben, ob ein Produkt gut oder schlecht ist. Fehlt eine ausführliche Produktbeschreibung, so sollte man schon etwas vorsichtiger werden. Auch vor Billigprodukten, die blumig beworben werden, sollte man Abstand halten. Denn meist halten die Versprechungen dann nicht.

So sollte man beim Shop auch auf Zertifikate und Siegel achten, die einen seriösen Shop beglaubigen. Schauen Sie auch mal in das Impressum des Webshops. Besonders praktisch beim Kauf sind auch die Kundenrezensionen. Sie bekommen so Informationen aus dritter Hand, von Kunden, die das Bett bereits haben und nutzen. Auch so können schnell Mängel gefunden werden. Generell sollte man auf ein angenehmes Preisleistungsverhältnis achten und auf verschiedenen Vergleichsportalen recherchieren. Der erste Eindruck zählt meistens. Sie können bei Nachfragen aber auch beim Hersteller anrufen. Ein seriöser Webshop wird Sie neutral und ausgiebig beraten.

Boxspringbett Aufbau

Der nächste Punkt, den Sie sorgfältig prüfen sollten, ist der Aufbau des Boxspringbettes. Das Boxspringbett besteht aus mehreren Teilen. Auf Grund dieser Besonderheit ist der Liegekomfort des Betts sehr angenehm. Das wichtigste Element ist das Boxspring, welches dem Bett auch seinen Namen verleiht. Es besteht aus vielen Federn, die auf einer Fläche befestigt sind. Im Gegensatz zum Lattenrost gibt das Boxspring an allen Seiten nach, auch am Rand des Betts. Eingefasst sind die Federn in einer Box aus massivem Holz. Auf das Boxspring kommt dann die Matratze. Diese sollte denselben Federkern besitzen, wie das Boxspring. Sind also Tonnentaschenfedern verbaut, dann sollten diese auch in der Matratze vorkommen. Auch die Federdichte sollte möglichst gleich sein.

Auf die Matratze kommt in der Regel ein sogenannter Topper, der aber kein Muss ist. Vor allen im amerikanischen Raum ist der Topper nur recht selten anzutreffen, in Skandinavien hingegen beinahe auf jedem Boxspringbett. Der Topper kann aus verschiedenen Materialien, wie Klimalatex oder Kaltschaum, bestehen und soll den Liegekomfort zusätzlich verbessern. Auch bestimmte Eigenschaften wie Klimaregulierung können durch die Topper verbessert werden. Sie schonen zusätzlich die Matratze, und verleihen dem Boxspringbett eine gewisse Langlebigkeit. Klimalatextopper können beispielsweise bei Hausstauballergien sehr sinnvoll sein. Boxspringbetten zeichnen sich auf jeden Fall durch das Zusammenspiel der drei Komponenten aus und so sollte auf den Topper nicht verzichtet werden.

Design des Boxspringbettes

Beim Kauf sollte man jedoch auch auf das Design des Betts achten. Vor allem die Farbe und die Ausschmückung sind dabei die ausschlaggebenden Merkmale. So haben Sie beim Kauf die Wahl ein Kopfteil zu wählen oder es wegzulassen. Vor allem bei Dachschrägen kann es mit dem Kopfteil zu Konflikten kommen. Ihr gewählter Hersteller bietet bestimmt auch gekürzte Kopfteile an. Auch die Wahl eines Fußteils steht Ihnen offen.

Was kostet Qualität?

Zu beachten ist auch der Preis des Boxspringbetts. Die Preise können sehr unterschiedlich sein und hängen stark von der Qualität und dem Design des Bettes ab. Schlichte Designs sind oft günstiger und dabei auch zeitlos. Prunkvolle Kingsize Betten können schon gerne mal mehrere Tausend Euro kosten.

Wie teuer ein Boxspringbett ist, hängt von vielen Faktoren ab. So spielen Verarbeitung, Größe und Aufbau die größte Rolle bei der Preisgestaltung. Bei der Größe hat man meist die Wahl zwischen Single Size, Double Size, Queen Size und King Size. Der Preis steigt dabei von Single Size nach King Size. Hier muss man also gut überlegen was man möchte. Bei der Verarbeitung spielt die Auswahl der Materialien eine große Rolle. Werden eher einfache Materialien verwendet oder sehr teure Luxushölzer. Wer sich mit Fichte oder Buche zufriedengeben kann, der wird meist günstiger davonkommen. Aber auch die Ausgestaltung des Bettes kann den Preis beeinflussen. Ist das Kopfteil aus Leder, so steigt der Preis für das Edelmaterial natürlich. Doch auch die Auswahl der Matratze und des Toppers kann den Preis in die Höhe schrauben. Ein Kaltschaumtopper ist meist günstiger als ein Klimalatextopper. Man muss also darauf achten, welche Eigenschaften eine übergeordnete Rolle spielen und worauf man vielleicht auch verzichten kann. Generell ist ein hoher Preis noch kein Qualitätsmerkmal und so kann man bei guter Recherche auch ein Topprodukt zu angemessenem Preis finden. Generell kann man ein gutes Boxspringbett in einer Preisklasse zwischen 800 Euro und 2000 Euro finden, je nach Größe und weiteren Merkmalen.

 

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